Donnerstag, 19. Oktober 2017

Smart Dentist: selbst ist der Zahnarzt!

 Smart Dentist:selbst ist der Zahnarzt!

In der letzten DENTASTIC-Ausgabe haben wir Smart Dentist vorgestellt, das junge Volldepot vom Zürichsee. Seither hat sich die engagierte Truppe mächtig ins Zeug gelegt. Und nach uns berichteten auch andere Fachmedien ausgiebig. Denn zu berichten gab es viel, man ist offenbarsehr umtriebig und wird durch hohes Interesse belohnt.

Ein Modell das den Apothekenmarkt komplett verändert hat
In den 90er Jahren gründeten 21 Ärzte mit einer Dorf-Apotheke im Thurgau «ein Modell zur ärztlichen Selbsthilfe» aus Wut über die abgekarteten Preise im Medikamentenmarkt. Von den etablierten Apotheken wurden die Dörfler damals belächelt, heute sind viele alte Grössen verschwunden, die Zur Rose Gruppe erwirtschaftet fast eine Milliarde Franken Umsatz. Der Dentalmarkt ist zwar viel kleiner, dennoch werden bei Smart Dentist Ähnlichkeiten sichtbar. Auch hier finden sich (Zahn-)Mediziner, die keine intransparenten Preise, sondern klare Verhältnisse wollen, die selbst agieren statt fremdbestimmt zu werden. Auch hier waren es 21 aus dem Kreis der Pionierkunden, die sich zum offiziellen Launch-Event von Smart Dentist einfanden. Auch hier ist der unternehmerische Geist deutlich spürbar und auch hier spricht sich das Modell schnell herum. Bevor die Werbung für weitere Kunden überhaupt in Gang kam, meldeten sich bereits viele Zahnärzte aus dem Umfeld der Pioniere. Inzwischen rufen täglich interessierte Privatpraktiker an.

Wer sich wie beteiligen kann
Smart Dentist ist kein Modell für Grossinvestoren, denn Aktionärskreis und Maximalsumme sind begrenzt, um die Unabhängigkeit der Firma sicherzustellen. Beteiligen können sich neben der Geschäftsleitung ausschliesslich in der Zahnmedizin aktive Praktiker, also ZahnärztInnen, DentalhygienikerInnen und ZahntechnikerInnen. Einkaufen kann man sich nur als aktiver Kunde. Die Firma erklärt dies damit, dass man nur Mitstreiter möchte, die selbst von der Idee überzeugt sind.

Warum überhaupt mitmachen?
Smart Dentist glaubt an den eigenen Erfolg und scheint mit Timing, Netzwerk und Partnerschaften ein gutes Händchen zu haben. Die Möglichkeit der Wertsteigerung der Aktien durch das rasche Wachstum der Firma ist das Eine. Dennoch soll dies nicht der Grund für eine Beteiligung sein. Man möchte mit dem Projekt eine gemeinsame Plattform für Privatpraktiker schaffen, den Austausch fördern und die und vor allem die Interessen der niedergelassenen Privatpraktikern vertreten. Dazu kommt der Beweis für die viel beworbene Transparenz: wer sich für eine Beteiligung entscheidet, erhält Einblick in den Jahresbericht, wird zur jährlichen Generalversammlung eingeladen und bekommt regelmässig Updates zum Geschäftsgang. Weil faire Preise nicht einfach ein Slogan sein sollen.

Viele kleine Zusatz-Zückerchen
Die Beteiligung unter dem Titel «partizipieren und profitieren» ist nur eines von fünf Argumenten, die für das Schwyzer Depot sprechen. Die Smart Points, eine Art Meilensystem für 5% des gesamten Umsatzes, haben sich in kürzester Zeit bei praktisch allen Anbietern für zahnmedizinische Fortbildung etabliert: die Fortbildungsveranstaltungen der Universitäten Bern, Basel und Zürich, aller grossen privaten Anbieter und einer wachsenden Anzahl Fachgesellschaften können mit Smart Points bezahlt werden. Die Preise für Verbrauchsmaterialien und Investitionsgüter sind fair und transparent, das Angebot umfasst alles vom Handschuh bis zur kompletten Praxis, der technische Service ist zuverlässig und schnell. Plus man ist unter Seinesgleichen. Zahnärzte verstehen die Bedürfnisse von Zahnärzten, die immer grösser werdende Schar von Beteiligten helfen aktiv mit, Angebot, Preise und Service optimal auf den Bedarf der Privatpraxis abzustimmen. Die Produkte werden übrigens aus dem bei der Übernahme der RCD AG eingegliederten Lager in Wolfhausen verschickt, einem kleinen Dörfchen im Zürcher Oberland.

… und bei kleinen Dörfern sollte man ganz genau hinsehen, wie die Geschichte der Dorfapotheke aus Steckborn eindrücklich zeigt.